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Die Geschichte des Aschenbringers – World of Warcraft

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Die Geschichte des Aschenbringers – World of Warcraft

Der Aschenbringer ist einer der geschichtsträchtigsten und am meist gehypten Gegenstände in World of Warcraft (WoW). Um kaum etwas anderes ranken sich so viele Gerüchte und Spekulationen wie um dieses Schwert. Und wie bei so vielen berühmten Geschichten stecken auch hinter der des Aschenbringers Intrigen, Verrat und Tod. Wir verraten dir in diesem Artikel die Hintergründe zur sagenumwobenen Waffe, die ihrem Träger so viel Macht verleiht.

WoW die Geschichte vom Aschenbringer

Das Schmieden des Aschenbringers

Der Aschenbringer war ursprünglich das Schwert von Hochlord Alexandros Mograine. Mograine war einer der Anführer des Ordens der Silbernen Hand. Der Orden setzte sich aus Paladinen der Allianz zusammen und wurde zu Zeiten des Ersten Krieges von Uther Lichtbringer gegründet. Das Material , aus dem das Schwert Aschenbringer gefertigt wurde, war ein Kristall, den Alexandros während des Zweiten Krieges von einem Orc Hexenmeister stahl. Ihn hat besonders die tiefe Schwärze des Steins sowie die düstere Aura fasziniert. Schon damals wurde angenommen, dass der Kristall aus Draenor stammt und in Beziehung der Rasse der Naaru steht. Alexandros präsentierte das Artefakt den übrigen Anführer des Paladin-Ordens und schlug vor, nach dessen Gegenstück zu suchen.

Bei dem Versuch, den dunklen Kristall zu zerstören, absorbierte dieser die heilige Kraft der Paladine. Dabei wurde dieser Kristall selbst zu ebenjenem Gegenstück. Der Kristall war nun fortan eine Manifestation des Lichts. Als dabei noch die Geißel über Azeroth eingefallen ist, nutzte Brann Bronzebart, der König der Eisenschmiede, seine Fähigkeiten und schmiedete für die Paladine eine mächtige Waffe. Mit der Kraft des darin verbauten Kristalls sollte das Schwert von Untoten der Geißel nichts als Asche übriglassen. Daher hat dieses Schwert auch den Namen Aschenbringer bekommen.

Der Fall des Aschenbringers

Tatsächlich wurde der Aschenbringer im Kampf gegen die Untoten zur tödlichen Waffe im Arsenal des Ordens der Silbernen Hand. Dadurch haben sie auch die Aufmerksamkeit der Befehlshaber der Geißel auf sich gezogen. Kel’Thuzad sah den Plan seines Meisters, bedroht und suchte nach Wegen, um Alexandros und das todbringende Schwert zu vernichten. Er bestach dessen Sohn Renault. Dabei bot er ihm große Macht innerhalb des Ordens, der sich wenig später zum Scharlachroten Kreuzzug und zur Argentum-Dämmerung wandeln sollte. Dabei sollte Renault seinen eigenen Vater für den machtvollen Posten innerhalb der militärischen Organisation töten. Renault führte kurz darauf seinen Vater und Hochinquisitor Schönufer unter dem Vorwand der Tötung weiterer Untoter nach Stratholme.

Im Kampf gegen die Geißel versteckte Renault sich unbemerkt, während Alexandros und Schönufer um ihr Leben kämpften. Schönuber wurde schließlich außer Gefecht gesetzt und Alexandros stellte sich den Untoten mit dem Aschenbringer alleine. Als er das Schwert nach einigen Stunden vor Erschöpfung  fallen ließ, nutze Renault die Chance und nahm das Schwert an sich. Dabei verderbte er die Klinge, indem er seinen eigenen Vater damit tötete. Anschließend wurde er zum Kommandant des Scharlachroten Klosters ernannt.

Ein Streit in der Familie

Doch Alexandros kehrte zurück. Kel’Thuzad belebte ihn als einen seiner Todesritter wieder. Dabei hatte er die Hoffnung, ihn als Waffe der Geißel einzusetzen. Der Auferstandene nahm seine nun verderbte Klinge an sich und begab sich nach Naxxramas. Alexandros jüngerer Sohn Darion startete Jahre später eine Mission in Naxxramas und besiegte dort schließlich seinen eigenen Vater. Als er anschließend den Verderbten Aschenbringer aufnahm, sprach die Stimme seines Vaters durch das Schwert zu ihm. Diese Stimme forderte ihn dazu auf, seinen Bruder Renault im Scharlachroten Kloster zu finden. Mit dem Aschenbringer in der Hand, konnte Darion das Kloster gefahrlos betreten. Dabei verneigten sich die Anhänger des Klosters ehrfürchtig vor dem Träger des mächtigen Schwertes. Als Darion zu Renault gelangte, erschien Alexandros Geist. Renault bat ihn um Vergebung und flehte um sein Leben. Alexandros richtete ihn mit den Worten “Ich vergebe dir”.

Der Geist von Alexandros verschmolz daraufhin mit der Klinge. Darions verzweifelte Versuche, die Seele seines Vaters daraus zu befreien, endete mit seinem Selbstmord. Doch dabei beging er einen Fehler. Er richtete sich selbst mit dem Aschenbringer und kam als Todesritter ins Leben zurück. Als Hochlord der Ritter der Schwarzen Klinge trug Darion den Verderbten Aschenbringen fortan mit sich. Doch als Einziger schaffte er es, sich den Fängen der Verderbung zu entziehen. Im Anschluss reinigte Tirion Fordring die Klinge mit Hilfe des Lichts.

World of Warcraft Aschenbringer Artikel

Der Aschenbringer im Spiel

Der Verdorbene Aschenbringer ist sei Wrath of the Lich King nicht mehr im Spiel erhältlich. Dafür kannst du die interessante Passagen der Geschichte rund um das legendäre Schwert hautnah miterleben. Bereits seit dem Erscheinen von World of Warcraft wurde die legendäre Geschichte Stück für Stück enthüllt und immer wieder gab es Hinweise über den Verbleib des Schwertes. Etwa in Nat Pagles “Handbuch für Extremangler” oder in der Instanz Höhlen der Zeit. Dort kannst du im Gasthaus von Süderstade auf die Anführer des Ordens der Silberne Hand treffen und Zeuge des Beschlusses werden, den Aschenbringer zu schmieden. Mit Legion ist das legendäre Schwert in der nicht verdorbenen Version nochmals nach einigen Jahren zurückgekommen.

Die wenigen Auserwählten

Der legendäre, gereinigte Aschenbringer war im Spiel WoW auch nie vor der Erweiterung Legion zu erlangen. Dafür gab es eine epische Version des verderbten Schwertes im alten Naxxramas. Wenn du dich dort Hochlord Alexandros Mograine als Anführer der Vier Reiter gestellt hast, konntest du mit etwas Glück die epische, verderbte Version des Schwertes aus der Beutekiste holen. Nur sehr wenige Spieler besitzen diese Waffe noch heute und hatten lange gehofft, die legendäre Version durch das Lösen des Rätsels den Aschenbringer zu erhalten. Zahlreiche Quests führten die Träger an verschiedenste abgelegenen Orte Azeroth. Bis heute gibt es auch keine Möglichkeit, den verderbten Aschenbringer zu reinigen.

Trotzdem kannst du mit dem Schwert ausgerüstet die Kathedrale des Scharlachroten Klosters in Tirisfal betreten. Dabei kannst du ein außergewöhnliches Event erleben. Alle NPC’s der Instanz verbeugen sich vor dem Träger des Aschenbringers. Bei Kommandant Renault Mograine angekommen, wirst du Zeuge, wie der Geist seines Vaters an ihm Rache nimmt.

Der Ruf des Aschenbringers

Das außergewöhnlichste Merkmal des Schwertes ist jedoch der darin gefangene Geist Alexandros. Der Träger dieser Waffe hört ihn zu sich sprechen. Möchtest auch du den “Ruf des Aschenbringers” hören, gibt es dazu einen Befehl im Spiel. Tippe einfach /script PlaySoundFile(“Sound\\Creature\\Ashbringer\\ASH_SPEAK_01.wav”) in den Chat ein.

Auftritt: Tirion Fordring

Auch wenn die originale Version des Aschenbringers nicht erhältlich ist, spielt es dennoch nach wie vor eine große Rolle in World of Warcraft. Beispielsweise gibt es in den unterschiedlichen Erweiterungen einige Quests, bei denen du auf bekannte Persönlichkeiten der Geschichte triffst. Als Spieler der Allianz, erhältst du z.B. im Heulenden Frjord die Quest “Das strahlende Licht” von Ares dem Schwurgebundenen. Dabei sollst du ein Geheiligtes Artefakt wiederfinden. Gelingt dir das, entpuppt sich der Kleriker als der Paladin Tirion Fordring und legt das Artefakt an. Anschließend stellt sich heraus, dass dieses Artefakt die Waffe Aschenbringer ist.

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