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WoW – Die Geschichte der Geißel

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WoW – Die Geschichte der Geißel

Die Geißel wurde als die unschlagbare Armee in den Kampf gegen die Völker Azeroths geschickt. Dabei schlossen sich die Völker zusammen, um gemeinsam gegen diese Bedrohung zu kämpfen. Doch weißt du eigentlich auch, dass die Geißel eigentlich ein Werkzeug der Brennenden Legion war? Und dass dies nur ein Ablenkungsmanöver war, um die Völker Azeroths zu schwächen und die Invasion der Armee des Dämonenfürsten Archimonde zu erleichtern? In diesem Beitrag wirst du alles weitere zu der Geschichte der Geißel in WoW erfahren, auch Dinge, die du bisher noch nicht kanntest.

WoW die Geschichte der Geißel

Die wichtigsten Fakten zur Geißel

Welche Rasse hat eigentlich die Geißel und wer sind ihre Anhänger? Diese und weitere Fakten werden wir kurz und knapp aufzählen.

Rassen

Die Mitglieder der Geißel gehören den verschiedensten Rassen an und haben eines gemeinsam. Sie sind alle untote. Ob Ghule, Insekten oder Monstrositäten, die Seuche des Untodes ließ sie nach ihrem Tod als Untote wieder auferstehen. Anführer und Befehlshaber sind hingegen oftmals lebendig, wie etwa die Mitglieder des Kults der Verdammten.

Organisation

Innerhalb gibt es eine klare Hierarchie und Struktur. Der Anführer ist der Lichkönig. Ihm direkt unterstellt war bis zu seinem Untergang in Naxxramas der Lich Kel’thuzad. Dieser hatte eine große Befehlsgewalt. Er befasste sich mit den “niederen Probleme”. Ihm unterstellt waren Banshees, weitere Lichs und Nekromanten, die jeweils über eine kleinere Truppe verfügten.

Anhänger

Die Befehlshaber lieben es, wenn man zu ihnen aufschaut. So gibt es zahlreiche “Fanclubs” aus lebendigen Anhänger der Untoten, die diese verehren und idealisieren. Der Kult der Verdammten ist dabei der nennenswerteste. Die teils mächtigen Nekromanten dieser sektenartigen Gemeinschaft hatten ebenfalls erstaunlich mächtige Positionen innerhalb der Geißel.

Gesellschaftsstruktur

Lediglich Befehlshaber und Anführer können eigenständig und Befehle geben. Die Soldaten sind hingegen Kopflose Zombies. Gelangen diese außer Reichweite eines Befehlshabers, greifen sie alles und jeden unkontrolliert an.

Architektur

Die Herrscher der Geißel liebten es pompös und düster. Schon Naxxramas und Burg Schattenfang ließen erahnen, dass hier Kreaturen mit einem Hang zum Morbiden leben. Was der Bauweise dieses Volkes wortwörtlich die Krone aufsetzte, war der Bau der Eiskronen-Zitadelle. Auf dem größten Gletscher von Azeroth erbaut, war dies das zu Hause des Lichkönigs. Das Fußvolk bleibt dabei vor der Tür.

Ländereien

Anhänger und Mitglieder finden sich nahezu überall in Azeroth. Es wäre wohl weit schwieriger auszumachen, wo man sie nicht findet. Brennpunkte sind beispielsweise die Westlichen und Östlichen Pestländer, sowie Eiskrone.

Gemüt

Sofern man bei willenlosen untoten Sklaven überhaupt von einem Gemüt sprechen kann? Sie werde nur von einem einzigen Wunsch beherrscht, auf den Befehl zu töten. Der Wunsch des Lichkönigs, alle Städte und Völker zu eigen zu machen, hatte sich wohl auf seine Untertanen übertragen.

Die ganze Geschichte der Geißel

Die Geschichte ist eng verknüpft mit der von Arthas. Als Anführer und Gründer der Armee aus Untoten handeln diese nur unter seinem Befehl. Durch ursprünglich wurden die willenlosen Streitkräfte von der Brennenden Legion erschaffen, um eine unschlagbare Armee gegen die Völker Azeroths zu hetzen.

Im Dienste der Legion

Die Brennende Legion unter Führung des Dämons Kil’jaedens scheiterte im ersten Krieg gegen die Menschen kläglich. Der Grund dafür lag seines Erachtens in dem noch vorhanden freien Willen der Orcs. Diese kämpften damals an der Seite der Legion. Um endlich Azeroth zu erobern, gab es nur eine Möglichkeit. Er musste eine willenlose Armee aus Untoten erschaffen, die ihrem Befehlshaber willenlos folgen. Kil’jaeden nahm daraufhin den mächtigen orcischen Hexenmeister Ner’zhul gefangen und folterte ihn bis zum Tode. Seinen Geist hielt er aber noch am Leben. Der Qual nicht gewachsen, schwor Nerzhul, der Brennenden Legion zu dienen.

Verbannung ins Eis

Kil’jaeden verbannte Ner’zhuls Geist in einem eisigen Kristall und brachte ihn nach Nordend. Ner’zhul verfügte über gigantische magische Kräfte. Jedoch konnte er nicht aus seinem Gefängnis fliehen und war dem Willen Kil’jaeden unterworfen. Ganz im Sinne Kil’jaedens, korrumpierte der Lichkönig die ersten Bewohner Nordends und schickte diese in den Krieg. Dabei verschlang er die Seelen derer, die im Kampf fielen und ließ diese dann als Untote Krieger wieder auferstehen. Diese armen Seelen waren jedoch die ersten Mitglieder der Geißel. Ner’zhuls frostiger Thron strahlte zudem die Seuche des Untodes aus, die alle Wesen in der Umgebung verseuchten. Nach nur einer kurzen Zeit, war ihm schon ganz Nordend unterworfen.

Ganz Nordend?

Nein, das im Untergrund verborgene Königreich der Neruber leistete Wiederstand. Der folgende Krieg der Spinnen endete nach zehn Jahren jedoch nicht zu Gunsten der Neruber. Daraufhin wurden alle Neruber vernichtet, um diese letztendlich wieder zu erwecken. Darunter war auch ihr mächtiger Anführer Anub’arak. Nachdem sich die Geißel in Nordend kein ernstzunehmender Gegner mehr finden konnte, wurde ein Angriff auf Azeroth gestartet. Dabei wurde die Seuche des Untodes auf die Städte und Dörfer losgelassen. Die infizierten Menschen in den betroffenen Regionen starben, nur um kurzer Zeit später als neue Mitglieder der Geißel wieder aufzuerstehen.

Die Trennung der Armeen

Arthas Hass auf die Geißel arbeitete dem Lichkönig ich die Hände. Auf dem Weg nach Nordend, stieß er auf das mächtige, aber auch verfluchte Schwert Frostgram. Dabei nahm er dieses Schwert an sich. Durch die dämonischen Kräfte verführt, verlor Arthas immer mehr die Kontrolle über sich selbst und wurde schließlich zu einem mächtigen Todesritter. Anstatt sein Volk vor der Geißel zu beschützen, stellte er sich gegen sein Volk. Dabei viel er mit einer Armee von Untoten in Lordaeron ein. Anschließend attackierte er das Elfenreich Quel’Thalas, um dort Archimonde ein Tor nach Azeroth zu öffnen. Selbst die mächtigen Elfen, hatten den Ansturm nicht viel entgegenzusetzen. Schlussendlich fiel Silbermond und die Untoten-Armee gewann diesen Kampf. Anschließend wurde Dalaran von Archimonde und seiner Armee zerstört. Der Großteil der Geißel und Kel’Thuzad, war nach diesem Sieg damit beschäftigt, den nachrückenden Dämonen der Brennenden Legion ein zweites Portal nach Azeroth zu öffnen.

Kampf um den Frostthron

Da Kil’jaeden ohne Portal nicht nach Azeroth gelangen konnte, beauftrage er seinen Untergebenen Illidan den Lichkönig zu vernichten. Die Kräfte des Lichs wurden dabei immer schwächer. Er verlor die Herrschaft über Teile der Geißel in Lordaeron und Silbermond. Genau jene Untote, die heute als Horde-Fraktion und spielbare Rasse in WoW auftauchen. Um eine komplette Zerschlagung und somit eine Niederlage zu verhindern, befahl er seinen stärksten Todesritter Arthas nach Nordend. Dort traf er auf Illidan und beide kämpften. Arthas gewann diesen Kampf und reiste die Herrschaft an sich. Damit war nun der neue Lichkönig geboren.

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